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Wie steuerbar ist eigentlich der Cashflow einer Immobilie?

Autorenbild:  Ralph Herzberg
Ralph Herzberg
28. Aug.
2 Min. Lesezeit
iMac zeigt Dashboard zur Immobilien-Cashflow-Steuerung mit Diagrammen, Steuern und steigender Linie auf hellem Schreibtisch.

Bisher war die Logik ziemlich klar. Ein langfristiger Mietvertrag gilt als sicherer Cashflow. Und ein Büro mit bonitätsstarkem Mieter galt entsprechend als risikoarm.


Das funktioniert, solange der Markt funktioniert.


Was aber passiert, wenn der Mietvertrag ausläuft? Wenn die Fläche nicht mehr zur Nachfrage passt? Wenn die Neuvermietung länger dauert als gedacht?


Dann wird aus einem planbaren Cashflow sehr schnell ein Problem, bei dem der Eigentümer nur wenige Stellschrauben hat.


Ein professionell betriebenes Apartmenthaus funktioniert nicht nach dem Prinzip „vermietet oder leer“. Der Ertrag lässt sich über Preise, Auslastung, Aufenthaltsdauer, Zielgruppen und Vertrieb laufend beeinflussen.

Heute vielleicht mehr Shortstay, morgen mehr Longstay. Eine andere Preisstrategie, eine andere Zielgruppe oder gar ein anderer Vertriebskanal.


Natürlich macht das ein Apartmentkonzept nicht automatisch besser.

Es ist sogar operativ anspruchsvoller. Man muss diese Stellschrauben auch beherrschen. Ein gutes Produkt, Revenue Management, Vertrieb und ein professioneller Betrieb sind keine Nebensachen, sondern die Voraussetzung dafür, dass diese Flexibilität überhaupt einen wirtschaftlichen Wert bekommt.

Und hierin liegt für uns der interessante Punkt:


Risiko ist nicht nur die Höhe einer Rendite.

Risiko zeigt sich auch darin, wie viele Möglichkeiten ich habe, auf Veränderungen zu reagieren.


Und das wird aus unserer Sicht bei Immobilieninvestments noch wichtiger werden.


Es geht zunehmend nicht mehr darum, welche Assetklasse wie viel Rendite bringt. Immer entscheidender wird, wie gut der Ertrag einer Immobilie zu steuern ist, wenn sich der Markt verändert.


Das ist einer der Gründe, warum wir so überzeugt von der Entwicklung der Apartmentwelt sind. Nicht, weil Apartments das nächste große Ding sind, sondern weil wir glauben, dass steuerbare Immobilienerträge langfristig eine viel größere Rolle spielen werden, als sie das heute in vielen Investmententscheidungen tun.


Rendite ist wichtig. Steuerbarkeit ist mindestens genauso wichtig.

Darüber sollten wir viel intensiver sprechen.

Die APARTMENTHELDEN

 
 
 

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