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25 Jahre später. Und manchmal bekommt ein Zufall eine ganz andere Bedeutung.

Autorenbild:  Ralph Herzberg
Ralph Herzberg
vor 11 Minuten
1 Min. Lesezeit
New Yorker Skyline bei Sonnenuntergang mit schwarzer Trauerschleife; Text: 25 Jahre. 11. September 2001. Wir erinnern.

Als Ralph über den 11. September 2001 spricht, merkt man schnell: Für ihn ist das keine Geschichte aus dem Geschichtsbuch.


Er war damals in Berlin-Mitte, im Café gegenüber seinem ApartHotel. Ein normaler Arbeitstag, bis die Nachrichten aus New York kamen. Erst der Einschlag in den Nordturm des World Trade Centers, dann der zweite. Spätestens da war klar: Das war kein Unfall.


Ralph erinnert sich, wie er wie gelähmt auf die Bilder starrte. Die Türme, der Rauch, die Menschen. Alles wirkte unwirklich.


Unvergessen bleibt für ihn auch ein seltsamer Zufall: Kurz zuvor hatte er für sein ApartHotel eine Telefonschleife mit Joe Cockers „First We Take Manhattan“ eingerichtet.


„First we take Manhattan, then we take Berlin.“


Ein Lied, das er einfach mochte. Und plötzlich saß er in Berlin und sah zu, wie Manhattan zum Schauplatz eines der erschütterndsten Ereignisse unserer Zeit wurde.


Auch 25 Jahre später bewegt ihn dieser Tag noch. Vielleicht bedeutet Erinnerung genau das: Nicht nur zu wissen, was passiert ist, sondern etwas davon bis heute zu fühlen.


Wir erinnern uns an die Opfer, ihre Familien, die Rettungskräfte und an alle, deren Leben sich an diesem Tag für immer verändert hat.


Wir gedenken. Wir vergessen nicht.


Die APARTMENTHELDEN

 
 
 

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