Die teuerste Ausstattung eines Apartments ist die, die am Ende niemand nutzt.


Wir sehen immer wieder Konzepte, bei denen Unmengen an Budget in das "Perfekte" fließt:
Designerküche, Smart-TV, Coworking Space, Fitnessraum, Highend-Lounge und eine fancy Lobby.
Alles schön und gut. Doch ein Apartment ist kein Showroom für die neuesten PropTech- und Interior-Trends.
Entscheidend ist nicht, was technisch möglich ist, sondern was der Gast wirklich braucht.
Wer alles für jeden anbietet, baut am Markt vorbei:
🔺 Die Familie (4 Nächte Aufenthalt) braucht eine Waschmaschine, keinen Co-Working-Space.
🔺 Der Relocation-Gast (3 Monate Aufenthalt) braucht Stauraum, keine Design-Deko, die einstaubt.
🔺 Der Business Traveller braucht stabiles Highspeed-WLAN, keine freistehende Badewanne.
Und was in München-Bogenhausen funktioniert, ist in Leipzig-Plagwitz noch lange kein Erfolgsmodell.
Deshalb beginnen wir bei neuen Projekten nie mit Ausstattungslisten.
Wir starten mit zielführenden Fragen:
Wer zieht hier ein?
Warum sind sie hier?
Wie lange bleiben sie?
Was ist ihnen wirklich wichtig?
Und wofür wird am Ende bezahlt?
Erst wenn die Zielgruppe glasklar ist, planen wir das Interieur.
Denn das profitabelste Feature eines Apartments ist manchmal genau das, was man weglässt.
Es spart Baukosten, senkt die Maintenance und schärft das Profil.
Weniger ist Rendite.
Wie seht ihr das?
Was war die überflüssigste (oder teuerste) Fehlplanung, die euch in einem Apartment je begegnet ist?



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