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Die Nachfrage ist nicht das Problem. Aber vielleicht reden wir noch über die falsche Nachfrage.

Autorenbild:  Ralph Herzberg
Ralph Herzberg
vor 1 Tag
1 Min. Lesezeit
Zwei Infoständer „Angebot“ und „Nachfrage“; eine Hand schiebt eine Karte. Rechts Werbetext von APARTMENTHELDEN.

Die neue Alternative-Living-Studie von Colliers ist lesenswert.

Sie bestätigt viele Entwicklungen, die wir im Apartmentmarkt seit Jahren beobachten, und zeigt, wie sehr sich der Markt professionalisiert.


Colliers beschreibt Alternative Living als Operating Real Estate. Managementqualität, Vermietung, Auslastung und laufender Betrieb werden zu wesentlichen Werttreibern.

Absolut.


Wir würden nur einen Punkt ergänzen:


Bevor wir über Auslastung sprechen, sollten wir wissen, wo die Nachfrage eigentlich herkommt.


Nachfrage ist nicht gleich Nachfrage.

Studierende sind nicht Projektmitarbeiter. Expats sind nicht Pendler. Young Professionals sind nicht automatisch Corporate Longstay.

Wenn Produkt, Standort, Preis und tatsächliche Nachfrage nicht zusammenpassen, hilft auch der beste Betrieb nur begrenzt.


Deshalb interessiert uns nicht nur, was gebucht wird. Sondern auch, was angefragt, angeboten und abgelehnt wird; und warum.


Aus einer Buchung lernen wir etwas.

Aus allem, was davor passiert, möglicherweise noch viel mehr.


Und was könnte man erst lernen, wenn man diese Informationen nicht mehr einzeln betrachtet?


Möglicherweise liegt darin einer der nächsten Entwicklungsschritte unseres Marktes:


Weniger Bauchgefühl über Zielgruppen.

Mehr Wissen über tatsächliche Nachfrage.


Colliers liefert mit der Studie eine starke Makroperspektive.

Wir arbeiten gerade ziemlich intensiv an der Mikroperspektive.

Vermutlich braucht ein professioneller Markt am Ende beides.


Die APARTMENTHELDEN

Markt verstehen. Geschäft machen.

 
 
 

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